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METALL- UND MASCHINENBAU EIBAU GmbH

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Firma baut Schutz gegen Kupferdiebe

(Quelle: Sächsische Zeitung vom 13. Dezember 2012)

Von Thomas Christmann
Der Klau von Buntmetall reißt nicht ab. Jetzt haben ein Zittauer und ein Eibauer ein Produkt im Angebot, um Fallrohre an Gebäuden zu sichern. Erste Bestellungen kommen aber nicht von hier.

Die Presse ist schuld. Daran, dass sich die Firma mit den Kupferdiebstählen beschäftigen. Rein beruflich natürlich. So haben die Unternehmer immer wieder vom Klau der Fallrohre an der Neißegrenze gelesen und machten sich Gedanken, wie denn der zu verhindern sei. „Neben dem Alltagsgeschäft müssen wir solche Trends aufspüren“, sagt André Schenk. Schließlich sind die Eibauer ein kleiner mittelständischer Zulieferbetrieb. Aktuelle Absatzschwächen wie in der Automobilbranche treffen auch sie. Dann ist es gut, wenn die Firma auf eigene Produkte zurückgreifen kann.

So haben sich die Geschäftsführer als erstes im Internet informiert, ob nicht schon andere Unternehmen Produkte zum Schutz von Fallrohren bieten. „Wir waren total baff“, sagt André Schenk, weil sich keines bundesweit fand, dafür viele Meldungen von Kupferrohrdiebstählen. Dabei sei das doch keine Welt-Innovation, etwas dagegen zu tun. André Schenk entwickelte daraufhin einen halbrunden Stahlkörper, in dem das Fallrohr genügend Platz hat und der mit speziellen Schrauben an die Hauswand angebracht wird. Fast ein Jahr liegen zwischen Entwurf und dem fertigen Produkt. Zweck und Aussehen sollten harmonieren.

Die Stahlkörper sind zwischen 1,60 und 2,20 Meter lang. „Angelehnt an die Körpergröße“, sagt André Schenk. Meistens würden nämlich die unteren Fallrohre gestohlen. Das mache Dieben die wenigste Arbeit. Ihre Konstruktion verhindert das nun. Aber es ist auch möglich, den Rohrschutz in einer anderen Länge zu bestellen. Je nach Gebäude kann er auch daran angepasst werden, indem beispielsweise Stellen ausgebeult oder gebogen werden. Die Stahlkörper gibt es in mehreren Varianten: Unbehandelt, pulverbeschichtet, sandgestrahlt und verzinkt oder lackiert. Über 200 Farbtöne stehen zur Verfügung. „Reine Geschmackssache“, sagt André Schenk. Er spricht von einem filigran anmutenden Produkt, das sich allen Erfordernissen anpasst. Dadurch könne möglicherweise auch ein Kompromiss zwischen Hauseigentümer und Denkmalschutz gefunden werden. Zwischen der Angst vor Diebstählen und Forderung nach Kupferrohren.

Das Landesamt für Denkmalpflege steht der Erfindung offen gegenüber. „Ich kann mir vorstellen, dass damit im Einzelfall auch an Kulturdenkmalen ein Diebstahlschutz hergestellt werden könnte“, sagt Denkmalpfleger Michael Kirsten. Eine allgemeine Empfehlung will er aber nicht geben. Der Denkmalbestand sei dafür zu unterschiedlich, so Michael Kirsten.

Dabei sind Buntmetalldiebstähle nach wie vor ein Schwerpunkt der Polizeiarbeit in der Region. Seit über zwei Jahren gibt es deshalb die Gemeinsame Einsatzgruppe „Metall“. Zittau gilt als Hochburg, wo die registrierten Diebstähle 2011 noch mal um zehn auf 197 Fälle gestiegen sind. Als die Metallpreise 2009 niedrig waren, lag die Zahl gerade einmal bei 34. Auch in Löbau gab es voriges Jahr 43 Fälle – so viel wie noch nie. In Ebersbach-Neugersdorf stieg die Zahl der Diebstähle von 35 auf 48, nur in Ostritz sank sie von 50 auf 46.

Dort hatte vor allem das Internationale Begegnungszentrum St. Marienthal große Probleme. Die Diebe schlugen 22 Mal zu, ein Schaden von 20000 Euro entstand. Die Mitarbeiter reagierten und tauschten die Kupfer- gegen Kunststoffrohre aus, in Abstimmung mit dem Denkmalschutz. „Das lief ohne Probleme“, sagt Geschäftsführer Michael Schlitt, auch wenn das Original natürlich schöner sei. Nachdem die Polizei die Täter schnappte, ist Ruhe eingezogen. Zumal nur noch wenige Rohre im Begegnungszentrum aus Metall sind. Bei weiteren Vorfällen würden sie aber Alternativen wie das Produkt aus Eibau prüfen, sagt Michael Schlitt.

Der Stahlkörper bietet derzeit den besten Schutz. Nur mit Winkelschleifer, Notstromaggregat und einem Höllenlärm käme der Dieb jetzt noch zum Erfolg, erklärt Erfinder André Schenk. „Äußerst unwahrscheinlich, dass jemand so viel Aufwand betreibt.“ Seit wenigen Wochen ist das Eibauer Produkt zu haben. Wer im Internet nun nach einem Schutz vor Fallrohrdieben sucht, wird auch fündig. Rund 100 Euro kostet das Produkt, abhängig von Größe, Oberfläche, Menge und Stahlpreis. Innerhalb einer Woche sei er herzustellen, schätzt André Schenk . Die ersten Bestellungen kamen von Baufirmen aus Bayern und Berlin.

Der Diebstahl von Fallrohren ist also auch in anderen Regionen ein Problem. Aber aus Zittau hat sich bereits ein Kunde gemeldet, bei dem Diebe ihr Glück versuchten. Dabei bietet der Stahlkörper nicht nur Schutz vor ihnen, sondern auch vor Beschädigungen im Alltag. Diese Woche wollen die Geschäftsführer an Privathäusern testen, wie stabil ihre Erfindung tatsächlich ist und gegebenenfalls nachbessern. „Es kommt immer irgendwas Spannendes“, sagt André Schenk.
 

Eine wirksame Hilfe gegen Kupferdiebe

(Quelle: Sächsische Zeitung vom 13. Dezember 2012)

Thomas Christmann
über den ersten Fallrohrschutz

Manche Idee ist so banal, das erst mal keiner sofort darauf kommt. Anders lässt es sich nicht erklären, dass bislang noch niemand einen Schutz für Kupferrohre entwickelt hat. Dabei ist der Markt dafür da. Gerade in einer Grenzregion wie unserer, wo die Zeitungsmeldungen über Buntmetalldiebstähle nicht abreißen. Auch die Zahlen der Polizei belegen das. Die Versuche der Beamten, die Diebe zu schnappen, bleibe in der Regel erfolglos. So haben manche Hauseigentümer inzwischen selbst die Initiative ergriffen und auf Kunststoffrohre umgerüstet. Nicht unbedingt zur Freude des Denkmalschutzes.

Deshalb ist der Fallrohrschutz für alle Beteiligten ein wirksames Hilfsmittel. Die Diebstähle gehen zurück, weil wohl niemand den Aufwand betreiben wird. Die Polizei hat dadurch weniger Arbeit und kann ihre Kraft an anderer Stelle investieren. Und der Denkmalschutz muss nicht mehr auf die Kupferrohre an den historischen Gebäuden verzichten.

Schön ist auch, dass die Innovation aus Eibau kommt. Wenn die Nachfrage groß genug ist, sichert und schafft das Arbeitsplätze in der Region.
 

Der "Panzer" heute wie damals.
 

150 Jahre Industrietradition in der Oberlausitz

Der Eibauer Bier- und Traditionszug wurde am 24. Juni 2012 zum 20. Male veranstaltet.

Die Präzision Eibau nahm daran mit Ihrem historischen Firmenwagen, einem DKW/BJ 1933 nach 10 Jahren zum zweiten Mal unter dem Motto „GTE – GWT – Präzision Eibau / 150 Jahre Industrietradition in der Oberlausitz“ teilnehmen. Gesteuert wird das geliebte Fahrzeug mit Kosenamen „Panzer“ dabei von der 3. Generation Thomas.
„Panzer“ steht dabei natürlich nicht für militärische Bezüge, sondern vielmehr für die Farbe und Unermüdlichkeit des robusten Fahrzeuges, welches seit fast 80 Jahren schwerste Montageeinsätze überall in Deutschland begleitet hat und so machen Umbau zum Lastesel durchlebt hat.

Link: www.eibauer-bierzug.de
 
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